Vom Suchen und warum es sich lohnt, sich finden zu lassen

Ein interessanter Ansatz, dieses Suchen in allen Lebenslagen. Findest du nicht auch? 🙂 Es gibt immer etwas, das uns zur Suche einlĂ€dt. Doch, es ist wirklich so und wenn du ganz ehrlich dir selbst gegenĂŒber bist, dann wirst du mir zustimmen. Also wenn ich mein Leben so betrachte und was ich schon alles gesucht habe…

Ein Partner, ein Haus, ein Beruf, eine Bestimmung, mein Talent. Diese Reihe lĂ€sst sich noch lange weiterfĂŒhren. Und es war auch immer sehr spannend, wohin mich diese Suche gefĂŒhrt hat.

Es kann viel Zeit in Anspruch nehmen und dich so sehr auslaugen. Ich hab das lange nicht bemerkt. Denn schließlich war ich voll und ganz mit meiner Suche beschĂ€ftigt.

Nehmen wir z.B. einmal die Suche nach dem richtigen Partner. Das nahm damals einen sehr hohen Stellenwert in meinem Leben ein. Es beschĂ€ftigte mich sozusagen Tag und Nacht. Ok, das ist jetzt schon lange her, aber ich kann mich noch gut daran erinnern. Wenn ich dann mit Freunden unterwegs war, konnte ich manchmal ĂŒberhaupt nicht mehr einfach nur Freude an unserem Treffen empfinden, denn ich war schon so darauf gepolt, mich umzuschauen. Damit ich den Richtigen auch ja nicht verpasse. Das mag jetzt vielleicht ein wenig ĂŒbertrieben klingen, doch ich glaube, du weißt was ich meine.

Genauso ist es im Prinzip mit jeder Suche. Die Suche macht uns in gewisser Weise zu Gefangenen. Sie hĂ€lt uns in einer Vorstellungswelt fest, die irgendwann einmal von außen bei uns angeklopft hat und die wir zu unserer eigenen gemacht haben. Sie vernebelt uns auch den Blick auf das Wesentliche.

Aber mehr noch, wenn wir uns auf eine Suche begeben, dann haben sind wir ja auch der Ansicht, dass etwas nicht vollkommen ist, dass es da einen Mangel in unserem Leben gibt. Etwas fehlt, damit du dich glĂŒcklich oder zufrieden fĂŒhlen kannst. Ein Teilchen und noch ein Teilchen. Denn das hört nicht nach der ersten erfolgreichen Suche auf.

Nein, dann stellst du nach einiger Zeit fest, dass da wieder etwas ist, dass dir noch zum ultimativen GlĂŒck in deinem Leben fehlt.

Wie so eine kleine ausgepresste Zitrone – so kommt mir gerade das Bild, die sich wieder mit etwas aufladen muss, damit sie zu einer saftigen, prallen Orange wird.

Doch wie wĂ€re es, wenn wir uns entschließen, der Suche ein Ende zu bereiten? Dazu möchte ich dich jetzt einladen an einem kleinen Experiment teilzunehmen.

Schließ fĂŒr einen kurzen Moment deine Augen – atme tief ein und aus und vertrau dich ganz dem jetzigen Moment an. Lege beide HĂ€nde auf dein Herzchakra und fĂŒhl dich absolut willkommen in deinem Körper. Alles in dir strebt einer tiefen Öffnung entgegen. Deiner Herzöffnung. Alles in dir erkennt dich wieder in dieser hereinstömenden Liebe. Und dann hör genau zu was diese Liebe dir zu sagen hat:

Du bist vollkommen in Ordnung so wie du bist – in einer unbeschreiblichen FĂŒlle bist du die Liebe selbst und genauso strömt sie zu jeder Zeit aufs Neue in dich hinein – ein Kreislauf der nie endet – verbunden in der Ewigkeit

Sei nun sehr liebevoll und achtsam mit dir selbst und deinen GefĂŒhlen. Denn genau in diesem Augenblick hast du die innere Erlaubnis gegeben, dass du dich finden lĂ€sst. Und zwar von der Liebe selbst, die jeglicher Schöpfung zugrunde liegt.

Hier liegt der SchlĂŒssel, die Kehrtwendung von der Suche zum Finden lassen.

Das soll jetzt natĂŒrlich nicht heißen, dass du nur noch zuhause in deinem Sessel sitzen musst, meditativ ein OM aus dir herausschwingt und schon ergibt sich alles von allein. Wir sind Menschen und wir dĂŒrfen durchaus ins Tun kommen. Doch es macht einen großen Unterschied, ob wir uns fĂŒhren lassen bei unserem Tun. Dann macht alles einen Sinn.

Denn wie oft haben wir im Leben schon diese tollen ZufĂ€lle erlebt, die uns in ein unglĂ€ubiges Staunen versetzen. Das sind keine ZufĂ€lle, möchte ich jetzt einfach mal behaupten. Das konnte deshalb geschehen, weil unsere inneren und Ă€ußeren Antennen auf Empfang waren. Und du warst zur richtigen Zeit am richtigen Ort – stimmt’s! Die Puzzleteile fĂŒgen sich harmonisch zu einem Bild.

Wenn mir manchmal ein Mensch gegenĂŒber sitzt dann kann ich in seiner Aura sein Potential sehen oder fĂŒhlen, das fĂŒr ihn bereitsteht. Doch ob er sich von diesem auch finden lĂ€sst, ist immer seine eigene Entscheidung. Niemand kann und darf hier eingreifen. Und doch ist dieser Mensch immer und zu jedem Zeitpunkt vollkommen – ganz egal wie er sich entscheidet. Kein Mangel.

Erkennst du hier die wunderbare Chance fĂŒr DICH? Sich finden lassen, aus der inneren FĂŒlle heraus und auch wirklich darauf vertrauen. Das tut gut und so lebt es sich leicht in der neuen Energie.

Übrigens – genauso habe ich meinen Mann kennengelernt – leicht – wir haben uns gefunden :-).

ErzĂ€hl mir doch von deinen Erlebnissen beim Suchen und finden lassen – wir können uns immer gegenseitig unterstĂŒtzen und erinnern.

HerzensgrĂŒĂŸe

Silvia

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5 Kommentare, sei der nÀchste!

  1. Hallo Silvia,

    oh JA, ich kenne das gut. Irgendwann hat mich das ziemlich genervt! Immer auf der Suche kann ganz schön anstrengend sein. Es raubt dir deine Kraft und du bist nie wirklich im gegenwĂ€rtigen Moment sondern immer sonst wo und voll im Mangel, nicht genug sein, nicht vollstĂ€ndig sein. Auch die Suche nach dem Sinn macht keinen SINN =) Ich habe fĂŒr mich gelernt! Ich gebe meinem Leben einen Sinn, und somit bin ich in meiner Macht als Schöpfer.

    LG

    Matthias

    1. Hallo Matthias,
      das hast du schön beschrieben – die Suche nach dem Sinn macht keinen Sinn – ja weil eben auch das wieder ein Ausdruck des Mangels ist.
      FĂŒr mich war es so wichtig, zu erkennen, dass ich im jetzigen Augenblick vollkommen ok bin.
      Dir ganz herzliche GrĂŒĂŸe
      Silvia

  2. Hallo Silvia,

    „wer endlich loslĂ€ĂŸt, hat wieder beide HĂ€nde frei.“
    Lange war ich auf der Suche nach dem Sinn meines Lebens, gefunden habe ich ihn noch nicht. Aber seit ich mit der Suche aufgehört habe, fĂŒhle ich mich viel frei. Viel freier, um das zu tun, was mir Freude bereitet.

    herzliche GrĂŒĂŸe,
    David

    1. Hallo David,
      eine wunderbare Aussage, loslassen und die HĂ€nde frei haben!
      Ja fĂŒr mich hat das alles auch sehr viel mit Freiheit zu tun, denn suchen schrĂ€nkt so sehr ein! Es macht eng und du wir können somit auch unsere innere Weite gar nicht spĂŒren.
      Herzliche GrĂŒĂŸe an DICH
      Silvia

  3. Liebe Silvia,

    mir ging es mit meinem Partner auch so. Lange hab ich gesucht, als ich aufgegeben hatte und nichts mehr davon wissen wollte, lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. 🙂 Das ist nun 14 Jahre her!

    Danke fĂŒr deine wunderwolle Homepage!

    Herzliche GrĂŒĂŸe
    Margie

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