Wie gehst du mit herausfordernden Energien um?

Träume, die mich manchmal zutiefst verwirren und am Ende doch wieder in einer ungeheueren Klarheit enden. Energien, die mich in meinem Körper so durcheinander wirbeln, dass ich manchmal nicht weiß, wo oben und unten ist. Und genau diese Energien nehme ich auch in manchen Begegnungen wahr – Strudel, hohe Wellen – die Kommunikation ist schwierig und dann doch wieder ganz leicht. Was ist das?

Vielleicht geht es dir zur Zeit genauso, oder du hattest diese Wahrnehmungen zu einem anderen Zeitpunkt in deinem Leben. Ich spüre schon seit längerem,  dass es sehr viel Achtsamkeit bedarf. Achtsamkeit deshalb, damit ich mit von diesen verschiedenen Wirbeln nicht mitreißen lasse. Aus meiner Mitte reißen lasse und dann vollkommen neben mir stehe.

Denn es gibt immer wieder diese Zeiten, in denen sich die Energie so zeigt und einen Wandel einläutet. Hier wird nochmals alles zuoberst gekehrt und das kann sich dann durchaus auch etwas unangenehm anfühlen. Doch wenn wir uns immer wieder an unseren innersten Raum erinnern, an unsere Mitte, dann dürfen wir erkennen, dass das ein wichtiger Prozess der Wandlung ist.

Wenn ich auf mein Leben zurück blicke, dann haben mich diese heftigen Energiewirbel meistens dann erwischt, wenn ich gerade dabei war, mal wieder mich selbst zu verleugnen. Wenn ich mich und meine tiefe innere Essenz nicht mehr richtig wahrgenommen habe. Dann war ich natürlich sehr anfällig und bin hin- und hergetrudelt. Mit der Energie – rauf und runter, im Kreis und doch wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Doch stets wurde ich auf mich selbst zurückgeworfen

Das hat sich nicht immer sehr angenehm angefühlt. Je weiter ich mich von meinem inneren Kern entfernt hatte, umso mehr war ich wütend auf dieses Durcheinander. Darauf, dass mir mal wieder einfach alles entgleitet, was ich mir aufgebaut hatte. Sei es im Beruf oder in der Beziehung. Das sind meine Bereiche, die sich da meistens angesprochen fühlen 🙂

Ich hatte doch wirklich an mir gearbeitet, Anteile losgelassen, Seelenanteile integriert und jetzt das. Wie ein absoluter Anfänger bin ich mir dann vorgekommen. Nichts wissend, absolut außen vor und so weit davon entfernt, mich selbst zu lieben und zu achten. Was, bitteschön, sollte mir in solchen Momenten noch Freude bereiten? Eine doofe Frage, fand ich damals – denn mir fehlte dann einfach jegliche Wahrnehmung dazu.

Ich glaube, dass wir immer mal wieder an einem ähnlichen Punkt angelangen, um uns selbst zu prüfen. Das mag sich jetzt vielleicht komisch anhören, doch wir sollten hier innehalten und uns die Zeit dafür nehmen. Und wir dürfen uns bei diesem Prozess Fragen stellen, die uns in unserem inneren öffnen, die einen weiten Raum für uns öffnen:

  • Gibt mir das, was ich tue, ein inneres Gefühl von angekommen sein?
  • Bin ich ehrlich zu mir, oder habe ich begonnen, mich zu verbiegen oder zu verleugnen?
  • Nehme ich mir Zeit für mich und meine Bedürfnisse, oder habe ich mich im Alltag verloren?
  • Singt mein Herz, bei all dem was ich zum Ausdruck bringe – ist meine Herzensliebe dabei?
  • Nehme ich meine innere Stimme noch wahr und vertraue darauf?
  • Möchte ich immer und immer wieder hinter die Illusion schauen?

Das sind einige der Fragen, die ich mir dann wieder gestellt habe. Dann, wenn mich die Energiewirbel zum Nullpunkt gebracht haben. Und ich habe gemerkt, dass es sich daraus ungeheuer wohltuend und erfüllend schöpfen lässt. Ein Beispiel aus meinem Leben:

Ich habe sehr früh bemerkt, dass ich mit der geistigen Welt reden kann oder anders ausgedrückt, sie redeten mit mir 🙂 Zu Beginn kam ich mir reichlich komisch vor, denn ich konnte es nicht wirklich einordnen. Dann, nach einiger Zeit, konnte ich mich darauf einlassen und erkannte auch, dass es einer meiner SeelenGaben ist, damit anderen Menschen zu helfen. Ihnen wichtige Impulse mit auf den Weg zu geben.

Ja schön, nun könnte ja eigentlich alles perfekt sein. Dann kennst du mich aber nicht. Denn ich habe sehr gerne immer mal wieder alles komplett in Zweifel gestellt. Und besonders dann, wenn die Energie am Wirbeln war. Wenn es überall gerade sehr herausfordernd zuging, die Erde einen Wandel eingeleitet hat und auch das Bewusstsein der Menschen sich veränderte.

Das hat sich dann für mich oft angefühlt, als würde alles wegbrechen. So, als würde ich absolut vor dem Nichts stehen. Dem innerlichen Nichts und manchmal ist auch im Außen viel weggebrochen. Und dann diese absoluten Zweifel an allem und jedem. Und natürlich vor allem an  mir selbst und meinen Fähigkeiten.

Wie ich da wieder herausgefunden habe?

Früher hat es sehr lange gedauert, manchmal jahrelang, bis ich mich davon erholt hatte. Ich habe einmal, ich kann mich noch gut daran erinnern, mein Leben an solch einem Punkt, komplett umgekrempelt. Ich habe mich sozusagen verschlossen und ein „ganz normales“ Leben gelebt. Und, ich war zufrieden. Einige Jahre zumindest. Bis ich wieder wachgerüttelt wurde. Und da habe ich erkannt, dass ich mich nie mehr verschließen möchte.

Ich habe erkannt, dass es durchaus andere Möglichkeiten gibt, um sich im Einklang mit der Energie zu wandeln

Wir Menschen reagieren ja sehr unterschiedlich darauf. Und deshalb spüren die einen solche Energien auch mehr mit dem Körper und andere wiederum über ihre Gefühle. Doch wir sollten immer aus unserer Mitte heraus sehr achtsam bei uns bleiben. Sowohl Körper als auch Gefühle sind wie ein Gradmesser, wo wir gerade stehen. Und du kannst deinen Atem benützen um z.B. in deinen Körper hineinzuatmen.

Denn gerade in  solchen Zeiten vergessen wir oft alles, was uns gut tut. Wir sind so gefangen in diesem Wirbel, dass es schon ein Weilchen dauern kann, bis wir uns erinneren, welche tollen Werkzeuge wir in uns tragen. Deshalb, den Atem trägst du immer mit dir, du kannst ihn nie irgendwo vergessen 🙂 und er hilft dir durch viele Spannungen sehr leicht hindurch. Außerdem bringt dich das bewusste Atmen sehr leicht in den jetzigen Moment zurück. Ein weiterer Vorteil, wenn du gerade so weit von dir entfernt bist.

Ich habe mich nach solchen Phasen jedes Mal sehr gestärkt gefühlt und war mir wieder ein ganzes Stückchen näher. Meine Beziehung zu mir selbst, mit mir selbst wurde immer inniger und liebevoller. Und ich habe auch gelernt, dass es diese Zeiten immer mal wieder geben wird, doch dass es an mir liegt, welche Sichtweise ich dann einnehme.

Ich kann  meinen Wandel auch sehr bewusst genießen. Ich darf sozusagen bei all den Energiewirbeln in meiner ruhigen Mitte bleiben. Ich muss mich nicht vom Sturm zerfleddern lassen – warum auch? Wir alle sind schöpferische Teile der göttlichen Essenz. Wir alle tragen diese Essenz in uns – wir haben dieses Zuhause in uns. Und hier ist die liebevolle Ruhe, die uns immer wieder ankommen lässt.

Wenn du nun bemerkst, dass es wieder mal herausfordernde Zeiten sind, dann erinnere dich daran, dass du immer die Wahl hast. Du kannst dich auf deine Mitte besinnen oder dich ganz weit weg tragen lassen. Was nährt dich und was schenkt dir eine tiefe Liebe?

Ich möchte dir sehr gerne beim Erinnern helfen – wenn du magst – und biete deshalb im November wieder meinen kostenlosen SeelenRaum an. Das ist wie ein Online-Webinar, wir treffen uns in diesem Raum und ich führe dich zu deiner heilsamen inneren Mitte. Und ich würde mich sehr freuen, wenn es viele Menschen anspricht, wenn ganz viele den Weg in diesen Raum finden.

Denn je mehr Menschen sich wieder mit ihrer inneren Mitte verbinden, dort aus ihrer göttlichen Essenz schöpfen, umso liebevoller und friedlicher darf es auf unserer Erde werden. Deshalb darfst du diese Einladung auch gerne mit anderen Menschen teilen und weiterleiten!

Einladung für DICH

SeelenRaum – Begegne dir SELBST

Gratis- Webinar

=> mehr Infos und Anmeldung

Und nun freue ich mich natürlich auch auf deinen Kommentar, wie gehst du mit herausfordernden Energien um – wie findest du deine Mitte – was trägt dich hindurch – oder lässt du dich leicht mitreißen?

Herzensgrüße

Silvia

P.S. Gerade in besonders herausfordernden Energien hat mein Mann das absolute Gespür, mir mit seinen Fragen einen weiten Raum zu öffnen. Er hilft mir dann sehr mit seiner Bodenständigkeit, so chaotisch er auch in anderen Situationen sein mag 🙂 Vielleicht hast du auch liebe Menschen an deiner Seite, die dir solche wertvollen Impulse geben?

5 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Silvia!
    Schönes Thema und ja, wie gut kenn ich das!
    Ich kann alles unterstreichen und doch hab ich immer wieder diese Anstrengung gefühlt. Und beim Innehalten und Nachspüren ist mir bewusst geworden, dass die Anstrengung, die ist, dass ich in meiner Mitte bleiben will. Aber wenn ich das loslasse, dann werde ich zwar mal hin- und her gewirbelt, es bringt mich aber von ganz alleine wieder in die Mitte! Das ist wie die Erde, die Erdbeben und Vulkanausbrüche braucht, um sich auszugleichen. Also hab ich aufgehört mich gegen das Ausgleichen zu wehren. Ich lass es einfach zu und in dem Moment bin ich einfach nur still und lass es über mich ergehen!
    Das hat mir soviel Anstrengung genommen und soviel Leichtigkeit geschenkt und noch viel mehr. Jetzt darf alles sein und da tauchen Sachen auf, auf die wäre ich nie von allein gekommen!

    Ein schöner Spruch aus dem Film: Eat, Pray & Love ist bei mir Hängengeblieben: Aus dem Gleichgewicht kommen ist Teil des Gleichgewichts.

    Verankert in der Liebe werde ich immer wieder an meinen Punkt der Existenz zurück gebracht. Ich muss nichts tun – nur still SEIN!

    Ich danke dir, dass du mich wieder daran erinnert hast!

    Alles Liebe!
    Mohni

    1. Vielen Dank Mohni für deine wertvolle Sichtweise. Ja in der Mitte bleiben kann man nicht wollen – so kann es nur Anstrengung sein 🙂
      In der Mitte sein – sich an die innere Mitte erinnern – so fühlt es sich wohltuender an. Ich glaube, dass es sehr viele Menschen gibt, die von herausfordernden Energien ziemlich erschöpft und durcheinander sind. Das ist der Weg nach Innen sehr hilfreich. Jedoch ohne Druck und Anstrengung 🙂

      Dir ganz herzliche Grüße
      Silvia

  2. Ich kenne diese Energien sehr gut, und früher hab ich auch ewig gebraucht, um da wieder rauszufinden. Zweifel waren meine besten Freunde.
    Seit ich solch unruhige Zeiten als eine Art Prüfung ansehe, ob das bisher gelernte auch schon sitzt, kann ich weit besser damit umgehen. Ich weiß, es geht vorüber und als Bonus gibt es dann meist auch etwas neues, Besonderes oder eine super Idee, die es umzusetzen lohnt.
    Außerdem half mir anfangs der Vergleich mit Babys und Kleinkindern: die haben auch Phasen, wo sie quasi im Hintergrund etwas neues lernen und bis das verankert ist, sind sie unruhig und quengelig. Ist die Phase vorbei, können sie von jetzt auf gleich etwas, was vorher nicht klappte. <3

    1. Liebe Bettina,
      ich glaube und habe es auch so immer wieder erfahren, dass es enorm hilfreich ist, dass wir uns in solchen Momenten nicht verschließen. Deshalb auch das Beispiel mit den öffnenden Fragen, die wir uns stellen dürfen. Liebevolle und öffnende Fragen 🙂

      Dir ganz herzliche Grüße
      Silvia

  3. Noch vor wenigen Monaten haben mich solche Energiewirbel völlig aus den Latschen gehauen. Inzwischen erkenne ich zeitiger, wenn wieder was nicht rundläuft und kann damit anders umgehen. Dann ist erst der Aha-es-geht-wieder-los-Moment und wenn es irgendwie möglich ist, stoppe ich dann die Aktivität und gehe nach innen, um zu fragen, was es mir sagen will. Welche Intention steckt dahinter, dass ich so oder so reagiere, welches alte Hindernis möchte hier wieder dazwischen meckern?
    Oder ich leg mich einfach schlafen. Dann bin ich sozusagen im Standby-Modus und richte keinen weiteren Schaden an, indem ich hektisch werde.
    LG
    Sybille

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.