Heute werden wir mal verbindlich … was meinst du?

Wie gehst du mit dem Thema Verbindlichkeit in deinem Alltag um? Löst es Wohlbefinden in dir aus oder sträubt sich alles in dir? Unter Verbindlichkeit verstehen wir in unserer Welt ja die unterschiedlichsten Dinge und da jeder auch seine ganz eigene Wahrheit im Leben hat, kommt die Verbindlichkeit auch so zum Ausdruck.

Heute werden wir mal verbindlich – was meinst du?

Schon eine ganze Zeitlang bemerke ich, dass mich das beschäftigt. Die Verbindlichkeit. Unverbindlich – verbindlich. Ich hinterfrage sehr gerne. Ich schaue genau hin. Ich nehme wahr – die sehr feinen Nuancen darin.

Und es nervt mich auch total: Die Unverbindlichkeit – dieses sich nicht auf etwas einlassen wollen.

Das nervt mich. Mit so etwas kann ich gar nicht. Und natürlich ist es dann immer so, dass wenn mich etwas so offensichtlich antriggert, dass darin auch ein Geschenk liegt. (Übrigens – ganz am Schluss habe ich auch noch ein Geschenk für DICH – eine SeelenBotschaft)

Verbindlichkeit – verbindlich sein

Da sind nun so Worte wie “Soziale Norm”, Konsequenz, Ausdauer, Standhaftigkeit, Versprechen…und wie reagieren wir darauf? Manche Menschen fühlen darin eine Härte und ziehen sich dann gleich in ihr Schneckenhaus wieder zurück. Und andere Menschen fühlen sich bestärkt in ihrem Leben. Denn ja, genauso haben sie es gelernt und erfahren und das macht Verbindlichkeit aus. Gibt es hier ein richtig oder falsch? Sicherlich nicht.

Doch heute möchte ich die Verbindlichkeit auch mal aus einer anderen Sichtweise unter die Lupe nehmen:

Was darf dir mehr Verbindlichkeit in deinen Alltag bringen? Ist Verbindlichkeit wirklich so toll oder engt es mich auch wieder nur ein? Das habe ich mich oft gefragt, wenn es um dieses Thema ging. Vielleicht kennst du das auch von dir.

Es gibt ja sehr unterschiedliche Menschen. Für manche von ihnen ist Verbindlichkeit absolut klar. Sie halten jeden Termin ein, sind immer zur Stelle und halten sich an die vereinbarten Dinge in ihrem Leben. Es ist ihnen wichtig, zu ihren Zusagen zu stehen, komme was da wolle.

Und dann gibt es diejenigen, die fast jeden Termin im letzten Moment absagen. Sie sind eventuell auch sehr schwankend in ihren Zusagen, tun sich schwer Entscheidungen zu treffen. Irgendwie sind sie nur ganz schlecht “greifbar”.

Ja, es gibt natürlich auch etwas dazwischen. Doch ich habe bewusst diese beiden Extreme gewählt. Hier wird am besten klar, dass es durchaus einen liebevollen Mittelweg für uns geben darf.

Verbindlichkeit ist die Verabredung zwischen zweier Personen, die damit dann miteinander verbunden sind

Und das bewirkt sehr viel in und mit uns. Möchten wir uns wirklich darauf einlassen? Denn wir geben damit etwas von uns preis. Wir lassen uns auf diese Verabredung ein. Und wie ist das mit den Konsequenzen?

Gerade dann, wenn wir vielleicht in unserem übertriebenen Hang zur Verbindlichkeit stets uns selbst vergessen und aufgeben, werden wir unzufrieden. Es erschöpft uns permanent.

Natürlich haben wir auf der anderen Seite, das tolle Gefühl alles zu erfüllen, was wir zugesagt haben. Und wir sind stets zur Stelle. Doch wem nützt das, wenn wir uns darin selbst verlieren.

Wie du vielleicht siehst ist es gar nicht so leicht mit der Verbindlichkeit!

Verbindlichkeit darf zuerst bei uns selbst beginnen – mit uns selbst.

Im Wort Verbindlichkeit können wir auch unser “ich” finden. Und das führt uns zu unserem SELBST. Ich glaube, dass genau die Wahrnehmung von uns selbst letztendlich der Schlüssel zu einer ehrlichen und wahrhaftigen Verbindlichkeit ist. Denn alles andere bereitet uns Kummer und Schmerzen.

Zuerst darf ich mich selbst kennenlernen und mit gegenübertreten. Und zwar mit folgenden Fragen:

Wie kann ich mit mir selbst eine tiefe Verbindlichkeit eingehen?

Gestatte ich mir das überhaupt und was genau bedeutet das für mich?

Dafür ist es ganz wichtig, dass du ehrlich mit dir bist und gleichzeitig sehr liebevoll. Das ist deshalb so wichtig, weil wir oft ein einer sehr wertenden Ehrlichkeit mit uns selbst unterwegs sind. Wenn uns etwas nicht gelingt obwohl wir uns schon so oft darum bemüht haben, wir darin immer noch nicht perfekt sind oder uns gar mit anderen vergleichen, dann bewerten wir uns.

Doch um die überaus wohltuenden Seiten der Verbindlichkeit kennenzulernen, braucht es eine wohlwollende Haltung uns selbst gegenüber. Und die hat ihren Ursprung in der Selbstliebe und sie gelingt uns sehr viel leichter, wenn wir uns auch eine gewisse Weichheit zugestehen.

Begegne dir ehrlich, liebevoll und weich.

Mir ist es in diesem Zusammenhang sehr wichtig, dass hier die Verantwortung für uns selbst auch eine große Rolle spielt. Wir dürfen und müssen sogar Verantwortung übernehmen für uns selbst wenn wir uns neu entdecken wollen. In eben dieser Weichheit, Selbstliebe und Ehrlichkeit.

Wenn wir die Verantwortung ablehnen oder gar auf andere abwälzen, dann können wir niemals klar erkennen, wo uns Verbindlichkeit auch durchaus gut tun darf. Dann ist es immer etwas, das von außen an uns herangetragen oder gefordert wird und wir haben die Pflicht, dem zu entsprechen.

Doch Verbindlichkeit darf auch eine tiefe Freude als Basis haben. Unsere Freude am Leben. Wir können uns darauf einlassen, dass wir – und zwar jeder von uns – unserem eigenen Weg folgen. Und dass wir eine Verabredung mit uns selbst haben in diesem Leben.

Eine Verabredung, die unser Potential wieder zum Vorschein bringt.

Und aus dieser Verabredung heraus übernehmen wir Verantwortung. Wir – niemand sonst. Das kann und darf niemand für uns tun. Und wenn wir uns dann nicht mehr hinter angeblichen anderen, von außen übergestülpten, Verbindlichkeiten verstecken, sondern aufmerksam unserer inneren Stimme lauschen, dann erkennen wir diese Verabredung mit uns selbst.

Dann wird hier eine neue, tief erfüllende Verbindlichkeit gelebt.

Schritt für Schritt dürfen wir sie offenlegen. Und dann vertraue ich meiner Verabredung und schenke mir die Zeit um daran und auch daraus zu wachsen. Ich selbst stehe zuerst im Vordergrund. Liebevoll und zutiefst ehrlich.

Das ist ein Prozess, der schon einige Zeit dauern kann. Denn schließlich sind wir durch unsere Erziehung etwas ganz anderes gewöhnt. Doch jetzt die Zeit, um Neues zuzulassen und sich auch darauf einzulassen. Denn sonst drehen wir uns noch lange in einer unbefriedigenden Spirale und erkennen nicht die tollen Möglichkeiten, die sich da auftun.

Ich verpflichte mich ehrlich und aufrichtig meinem Leben gegenüber.

Ich verpflichte mich ehrlich und aufrichtig, mich in meinem wahren SEIN zu erkennen.

Vielleicht erkennst du jetzt schon die Veränderung. Es ist eine lang andauernde Verbindlichkeit. Eine, die dich über lange Zeit hinweg immer wieder heilsam unterstützen darf.

Eine Verbindlichkeit, in der du wahrhaftig erblühst.

Und aus dieser Verbindlichkeit heraus kannst du klar auch auf andere Menschen zugehen, dich öffnen und ihnen Verbindlichkeit zeigen und zusagen. Das erzeugt in dir keine Belastung, sondern im Gegenteil, es darf dir Freude bereiten. Du erkennst deinen Wert, deine inneren Schätze, deinen Weg, deine Klarheit und daraus resultiert Verbindlichkeit.

Für mich ist das so wichtig – gerade JETZT.

In einer Zeit, in der so viele Menschen sich gespalten und unsicher fühlen, in der es angeblich nur diese oder jene Meinung gibt, ist eine verbindliche, innere Haltung wichtiger denn je .Ich habe für mich erkannt, dass ich sehr genau bei mir selbst hinschauen darf, was meine Wahrheit ist, wo ich im Einklang mit meiner Seele schwinge, mit meinem göttlichen Ursprung. 

Hinschauen – bei mir selbst – und nicht bei anderen.

Hier – in dieser Verbindlichkeit, finde ich alle Perlen. Und dann weiß ich auch wieder, warum das Leben lebenswert ist. Dass ich mich nicht von irgendwelchen Umständen abhängig machen muss oder meine Verantwortung an andere abgebe. Nur so kann ich zu meinen eigenen Erkenntnissen gelangen. Das ist dann aber keine Erkenntnisse, die mein Verstand mir liefert.

Das sind die wahren, echten – und alles überdauernden Erkenntnisse.

Die, die mich durch alles hindurchtragen. Die mir die Liebe zeigen. Die mich Weisheit, wie sie immer durch mich wirkt, erkennen lassen.

Das ist die Grundlage von ALLEM, was ich anbiete. In all meinen Angeboten, in denen du mit mir gemeinsam “gehen” kannst, zeige ich dir, wie wichtig es ist, den Raum zu öffnen für die eigenen Erkenntnisse. Denn ich kann dir immer nur ein wunderschönes, reichhaltiges Buffet zeigen. Auf diesen Reichtum kannst du schauen, dich erinnern und berühren lassen, wahrnehmen. 

Du kannst aber niemals in meinen Schuhen gehen. Das ist unmöglich. 

Du gehst in deinen Schuhen – bist auf deinem Weg unterwegs. Deshalb ist es so wichtig, dass du weißt, wie du in einer liebevollen Verbindlichkeit zu deinen eigenen Erkenntnissen gelangst.

Aus diesem ehrlichen und tiefen Verständnis erfüllt sich dein Leben. Immer. Wunderschön – reichhaltig – ehrlich.

Ich danke dir für deine Zeit und dein dich darauf einlassen. Und natürlich freue ich mich immer, wenn du mir schreibst, wie du es siehst und wo du gerade stehst. Was löst das Wort Verbindlichkeit in dir aus? Wie gehst du mit Verbindlichkeit in deinem Leben um oder welche Sichtweise, welche Gefühle hast du dazu? Ich freue mich auf deine Antwort!

Hab eine gute Zeit. Es braucht Menschen, die verbinden – die eine Brücke bauen und die tief in ihrer göttlichen Weisheit verwurzelt sind. Übrigens – das versprochene Geschenk findest du im P.S. unten. 

Herzensgrüße

Silvia

P.S. Am 5.9. starte ich wieder mit einer Gruppe von Menschen in eine NEUE SeelenZeit. Es ist wirklich eine NEUE SeelenZeit. Denn hier werde ich genau diesen Raum öffnen, von dem ich oben geschrieben habe.

Falls dich die SeelenBotschaft, die ich dazu empfangen durfte, interessiert – dann schau einfach hier – ich schenke sie dir: =>Zur SeelenBotschaft.

Ich stehe für die tiefe Erinnerung an dein wahres SEIN.

Für ein zutiefst erfülltes, freies und friedvolles Miteinander hier auf der Erde.

Ein Kommentar, sei der nächste!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.