Ich bin einfach nicht gut genug

Kennst du das Gefühl, dich falsch zu fühlen? Nicht gut genug? Einfach nicht richtig so wie du bist?

Also ob du nicht in das Schema, in das Bild passt. Da stimmt etwas nicht mit dir. Da ist immer ein Mangel, etwas was irgendwie zurechtgerückt oder an dir verändert werden muss. Denn sonst passt es nicht. Es ist zu wenig. Es ist einfach nicht gut genug – du genügst nicht.

Du fällst einfach durch das Raster.

Aber durch welches Raster denn? Woher wissen wir denn, ob das Raster wahr ist und ob es wirklich so ist?

Susanne

Es traf Susanne wie ein Keulenschlag. Das hatte sie auf keinen Fall erwartet. Sie wusste natürlich, dass es Konsequenzen haben würde. Aber gleich so?

Jetzt wollte sie sich einfach nur noch verkriechen und ihre Wunden lecken. So fühlte sie sich in diesem Moment, als sie die Kündigung von ihrem Arbeitgeber in den Händen hielt. Noch nicht einmal persönlich wurde die Kündigung ausgesprochen. Nein, sie hatte sie per Post erhalten, in der Zeit, als sie Urlaub hatte.

Was war geschehen?

Susanne arbeitete in einem kleinen Büro im Vertrieb und hatte sich zu Beginn dort auch sehr wohl gefühlt. Endlich konnte sie ihre bisher verborgenen Verkaufstalente unter Beweis stellen. Das überraschte sie selbst, denn die Bürojobs, in denen sie bis jetzt gearbeitet hatte, waren überwiegend mit administrativen Arbeiten ausgefüllt.

Doch das hier, das fühlte sich lebendig an, hier konnte sie etwas bewegen, hier hatte sie Kontakt zu Menschen, den Kunden, und sie hatte auch Freude an dem Produkt, das die Firma herstellte.

Und doch – es hätte ja alles so schön sein können. Was war das für ein leises Gefühl in ihr, das immer wieder zum Vorschein kam? Meistens dann, wenn sie im Gespräch mit Kunden war und spürte, dass es noch eine tiefere Verbindung untereinander gab. Dass da noch mehr möglich war.

Doch wie sollte sie das ihrem Chef sagen? Sie hatte die Vision, dass ihre Firma den Umsatz erheblich steigern könnte, wenn sie ungewöhnliche, neue Wege gehen würden. Wege der Menschlichkeit, der offenen Herzen, dem Miteinander, der Gleichstellung, der Gemeinsamkeit, der Eigenverantwortung.

Alte Strukturen

Alte Strukturen – dagegen hatte sie schon ihr ganzes Leben lang rebelliert. Eigentlich – wenn sie es genau betrachtete – schon als Kind.

Da war immer eine Gewissheit in ihr, auch ein Sehnen danach, dass es hinter all den Regeln, Bedenken, Vorschriften, Kontrollen einen großen weiten Raum geben musste. Einen Raum, in dem sehr viel mehr möglich sein konnte.

Nie konnte sie diesen Raum – diese Weite – diese Freiheit wirklich greifen. Sie fühlte sich immer wie ganz kurz davor und dann entglitt er ihr wieder. Doch immer war genau das ihr Motor, um nie aufzugeben. Ganz gleich welchen Herausforderungen sie begegnete.

Nur mit Mühe, hatte sie sich als Jugendliche, nach Beendigung der Schule, in die Form einer Ausbildung pressen lassen. Es war der gängige Weg, doch für Susanne war es trotzdem nie ganz passend. Doch wie sollte es anders sein – anders gehen? Woher hätte sie Unterstützung bekommen können?

Da war es wieder – dieses altbekannte Gefühl.

Sie fühlte sich falsch, nicht gut genug, einfach nicht richtig.

Ihr ganzes Leben war einfach nicht geradeaus – nicht das einer Gewinnerin. Da gab es so viele Täler, Ecken, Kanten. So oft auf die Nase gefallen und wieder aufgestanden.

Innerlich streckte sie so oft die Hände aus – auf der Suche nach Hilfe. Doch erst in der letzten Zeit wurde die innere Stimme immer deutlicher. Gerade bei der Arbeit, die ihr eigentlich sehr viel Freude bereitete. Eigentlich! Es war als ob gerade diese Arbeit sie mehr denn je mit einer Kraft in ihr verband, sie an ein längst verborgenes Wissen erinnerte, das jetzt an die Oberfläche wollte.

Irgendwann erkannte sie, dass sie nicht länger schweigen durfte. Denn immer wenn sie zur Arbeit ging, fühlte es sich an als ob sie einen sehr wesentlichen Teil von sich zuhause lassen musste.

Das Gespräch

Sie bat ihren Chef um ein Gespräch. Und dann sprach sie all das aus, was ihr schon lange auf dem Herzen lag. Sie erzählte von ihren Ideen, ihren Gedanken. Sie erzählte auch, was sie belastete. Der Umgang untereinander, das Konkurrenzdenken, die Lästereien, der Druck von oben, die Kontrolle. Auch davon, dass sie das Gefühl hatte, dass viele Kollegen und auch sie mit sehr viel mehr Erfolg  und Freude arbeiten würden, wenn sie mehr Verantwortung hätten.

Ihr Chef hörte sich das alles an, doch sie spürte wie sich zwischen ihnen eine Mauer bildete. Unsichtbar und doch vorhanden. Sein Gesicht drückte Unbehagen aus und sie sah in seinen Augen auch Unverständnis. Abrupt stand er auf und verließ den Raum.

Dann hatte Susanne einige Tage Urlaub und so hielt sie jetzt ihre Kündigung in der Hand.

Die Wahrheit

Ihr erster Gedanke: So ist es also wenn ich zu mir und meiner Wahrheit stehe. Wenn ich endlich einmal so mutig bin uns auf meine innere Stimme höre und ihr folge.

Doch als sie sich vom ersten Schock erholt hatte, fing sie zu schreiben an. Sie nahm einfach einige Blätter Papier und legte los. All das, was so lange in ihr gebrodelt hatte, was in ihr verborgen aber irgendwie immer im Gepäck mit dabei war, wollte an die Oberfläche.

Sie schrieb von ihrer Kindheit, ihren Eltern, der Schulzeit, ihrer Berufssuche, ihren Beziehungen. Sie schrieb von ihren Problemen in der Ehe, den Schwierigkeiten in der Verständigung mit ihren Kindern, die ewigen Streitereien mit ihrer Mutter. Sie schrieb immer weiter.

Und auf einmal schrieb sie im Einklang mit ihrer Seele.

Sie war tiefer gerutscht. Sie war tief mit sich verbunden. Zuerst hatte sie sich alles vom Herzen geschrieben und jetzt war kurz eine Leere spürbar und dann schrieb sie weiter. Jetzt schrieb sie aus dem freien Raum in ihr.

Der freie Raum

Du weißt, dass du jetzt endlich deinen Weg gehen wirst. Du bist frei. So frei. Jetzt hast du die Wahl, Verantwortung zu übernehmen. Jetzt öffnet sich dieser freie Raum für dich. Und du atmest auf.

Du bist genau richtig so wie du bist. Nichts – aber auch gar nichts an dir ist falsch. So wie du bist genauso bist du gewollt. Und jetzt erinnere dich an deine Stärken, deine Freude, deine Kraft, deine Weisheit.

Du bist nicht hilflos. Du bist es jetzt nicht und du warst es auch früher nicht. Doch jetzt bist du klar. Du bist im Vertrauen. Im Vertrauen, dass sich in genau diesem weiten Raum bereits alles befindet, was du brauchst.

Du bist bereit dein Leben so zu leben wie es dir entspricht. Du bist bereit, das Beste von dir zu geben. Du bist bereit, deine Wahrheit zu leben und sie der Welt zur Verfügung zu stellen.

Du hast viel zu geben. Halte nichts mehr zurück.

Susanne fühlte sich in diesem Moment als eine Gewinnerin. Sie hatte etwas zurückgewonnen, was unbezahlbar ist.

Ihre tiefe Liebe zu sich selbst.

Diese Geschichte von Susanne könnte in gewisser Weise meine Geschichte sein oder deine. Ja, es könnte auch deine Geschichte sein. Vielleicht findest du dich in gewissen Teilen wieder. 

Wie oft erleben wir uns als nicht richtig, falsch, verkehrt?

Wie oft erleben wir uns als Verlierer – wie oft als Gewinner?

Ich kann dir sagen, dass dieser weite Raum auch in dir und für dich da ist. Ich bin unendlich dankbar, dass ich diesen Raum in mir wieder gefunden habe und beständig aus ihm schöpfen kann. 

Du kannst das auch. 

Deshalb bin ich die SeelenBotschafterin, die dich daran – an deinen inneren, weiten und freien Raum erinnert. Ich helfe und unterstütze dich dabei, dich wieder ganz zu fühlen. Die Schönheit in dir zu sehen, deine Weisheit zu erkennen, dein Potenzial zu entfalten. 

Ganz egal ob du das in deinem privaten Leben oder als Beruf tun möchtest. Letztendlich gehört alles zusammen – bildet alles eine Einheit. 

Wenn du irgendwann – oder vielleicht sogar jetzt an einer Stelle stehst, wo du diesen weiten Raum in dir wieder kennenlernen und bewohnen willst, dann melde dich einfach bei mir. 

Lass uns in Kontakt kommen, miteinander reden, uns kennenlernen und dann sehen wir weiter. 

Es braucht Menschen, die wissen, dass sie genau so richtig sind wie sie sind. Dass sie genau so gewollt sind. Dass sie genau deshalb etwas Einzigartiges zu geben haben. 

Menschen wie dich.

Lass dich erinnern – nimm deinen Platz ein und entdecke und entfalte deine Gaben. 

Einladung für deinen Kommentar:

Wie gehst du mit Wertschätzung für dich selbst um? Gibt es vielleicht Gedanken, die dich immer wieder nieder machen, dich klein halten? Schenkst du dir die Gelegenheit zu einer anderen, liebevollen Sichtweise? Ich freue mich sehr auf deinen Kommentar.

Herzensgrüße

Silvia

P.S. Du möchtest vielleicht ein kostenfreies SeelenGaben-Gespräch? Dann warte nicht länger =>Klicke hier. Ich freue mich auf dich.

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