Über die Angst, sich in seiner vollen Größe zu zeigen

Ich habe schön öfter darüber geschrieben und ich frage mich immer wieder, warum es so vielen Menschen Angst macht, sich in ihrer vollen Größe zu zeigen? Ich nehme mich da nicht restlos aus, doch habe ich für mich einen Weg gefunden, dieser Angst liebevoll zu begegnen.

Das war für mich sehr wichtig, denn sonst wäre es mir nie gelungen meinen eigenen Seelenweg zu gehen beziehungsweise ihn überhaupt zu erkennen. Wie ist das bei dir? Wie begegnest du dieser Angst oder diesem Grummeln in deinem Bauch? Oder hast du dich vielleicht damit abgefunden, dass dir ein Grossteil deiner wahren Pracht versagt bleibt? Hast du vielleicht schon resigniert?

Das wäre sehr schade, findest du nicht auch?

An dieser Stelle möchte ich das Zitat von Marianne Williamson einfügen – denn nichts wäre meiner Meinung nach passender:

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst besteht darin, unermesslich mächtig zu sein.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns, wer bin ich überhaupt,
um strahlend, bezaubernd, begnadet und phantastisch sein zu dürfen?
Wer bist du denn, dass du das nicht sein darfst?
Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.
Sich herabzusetzen, nur damit unsere Mitmenschen sich nicht verunsichert fühlen,
hat nichts mit Erleuchtung zu tun.
Uns allen ist es bestimmt, wie Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes in uns zu verwirklichen.
Es ist nicht nur in einigen Menschen, sondern in jedem von uns.
Und wenn wir unser Licht leuchten lassen,
geben wir damit anderen unwillkürlich die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir losgelöst sind von unserer eigenen Angst,
wird unsere Anwesenheit andere befreien – ganz ohne unser Zutun.

Einfach beginnen

Als ich begonnen habe meinen eigenen Seelenweg wahrzunehmen, da war das schon noch sehr zaghaft und zögernd. Doch etwas in mir hat mich zart geschubst, sanft geschoben :-) und immer wieder erinnert wenn ich aufgeben wollte. Etwas in mir war da und hat auf mich gewartet. Etwas, das mir sehr viel zu geben hatte. Etwas, das mich vom lauten Äußeren in die heilsame Stille in meinem Inneren einladen wollte. Immer und immer wieder.

Meine Seele

Zaghaft und auch etwas unsicher habe ich mich darauf eingelassen. Denn zur damaligen Zeit zerbröckelte mein Leben im Außen mehr und mehr. Ich konnte dort keinen Halt mehr für mich finden. Nichts, in dem ich mich geborgen und verstanden gefühlt hätte.

Die schweren Jahre vor meiner Scheidung, dann die Trennung selbst und dadurch auch das Getrenntsein von der Tochter meines Exmannes, die ich über alles liebte. Und natürlich die Ungewissheit wie alles weitergehen sollte. Die finanzielle Unsicherheit, mein Beruf, der mich schon lange nicht mehr erfüllte und in den ich nicht mehr zurückkehren wollte.

Ich fühlte mich so klein, so schwach und so verwundet. Ja ich fühlte mich auch als Opfer gewisser Umstände. In mir tat alles weh und verlangte nach Heilung. Auch mein Körper spiegelte mir das so.

Die Wende

Doch anscheinend war genau dieser Zeitpunkt der absolut passende, um mehr zu erfahren. Mehr über mich selbst, mehr über meine mitgebrachten SeelenGaben und viel mehr über die Liebe, die von innen zu mir fließen wollte.

Und deshalb nahm ich die Aufforderung und das zarte Schubsen auch wahr. Und ja, ich wollte mich öffnen. Ich wollte raus aus dem Opferdasein. Ich wollte mich wieder aufrichten und ich wollte endlich ICH selbst sein.

Mein Leben leben, mehr zu mir finden und immer mehr meine Masken und meine Schutzschilder ablegen.

Warum ich das alles erzähle?

Weil ich weiß, dass auch du deine eigene Geschichte hast. Und weil ich dir Mut machen möchte. Mut, deine innere Stimme zu hören und dich auch aufzurichten. Denn nur dann können wir unserer Angst begegnen und sie liebevoll transformieren. Nur so können wir uns neu ausrichten, ohne Begrenzungen und ohne selbst auferlegte Zwänge.

Wie schön wäre es, wenn sich jeder in seiner vollen Größe zeigen würde?

Vielmehr Liebe würde dadurch von Herz zu Herz in unsere Welt fließen?

Wieviel bunter würde sich dein Leben zeigen?

Wir haben es nur vergessen

Es ist tatsächlich so. Wir haben nur vergessen, weshalb wir hier auf die Erde gekommen sind und welche Erfahrungen wir machen wollen. Und wir haben auch unseren Ursprung vergessen. Und unser EINS-Sein.

Wir sind der Illusion aufgesessen, dass wir getrennt sind und nun versuchen wir in der Dualität unser Bestes zu geben. Doch das gar nicht so einfach, denn gerade bei Menschen, die langsam wieder erwachen häufen sich oft die Probleme in ihrem Leben.

Das ist so, weil sich das Leben neu ausrichten möchte. Dein Leben möchte sich neu ausrichten. Und da kann es schon passieren, dass du immer und immer wieder auf dieselben Probleme aufmerksam gemacht wirst, bist du reagierst. Und damit meine ich, dass du dich auf den Weg nach innen begibst – zu DIR – zu deiner Seele.

Denn nur dort erwarten dich DEINE ANTWORTEN.

Denn nur dort kannst du dich WIEDER ERINNERN.

Denn nur dort fühlst du dich vollkommen ANGENOMMEN UND VERSTANDEN.

Lass dich an die Hand nehmen und du wirst merken, dass du nicht länger der Starke sein musst. Du darfst durchaus auch Schwäche zeigen. Und du darfst den Kampf und die Kontrolle über und in deinem Leben loslassen.

Stell dir doch mal die Frage – genau JETZT in diesem Moment:

Was würde dir wirklich geschehen, wenn du für einen Moment ganz weich werden würdest – jeglichen Kampf, jegliche Kontrolle, jegliche Erwartungen loslassen und alle Spannungen abfließen lassen würdest?

Entscheide nun für dich und zwar ganz bewusst. Du darfst es dir wert sein viele solcher Momente zu genießen. Sie in dein Leben einzuladen. Und wenn du erst einmal damit begonnen hast, dann darf es immer leichter für dich gehen.

Es wird für dich zu einer neuen und schönen Gewohnheit. Das Weiche, das Leichte, das Schillernde, das Bunte, das Lebendige in dein Leben zu holen. Ihm immer wieder die Türen zu öffnen.

Dann bist du auch soweit, dass du zu deiner inneren Größe immer mehr stehen kannst. Denn dann erkennst du dich wieder. Du erwachst immer mehr und du willst dich einfach gar nicht mehr länger verstecken.

Wer bist, dass du dich nicht zeigen darfst? Dass du dich nicht aufrichten darfst? Dass du nicht strahlend hell leuchten darfst?

DAS BIST DU NICHT – das ist deine Angst.

DU BIST VIEL MEHR denn du kannst dich immer und überall für die Liebe und deine innere Größe entscheiden. Du kannst dich immer und überall neu ausrichten.

Und vielleicht möchtest du es gemeinsam mit anderen Menschen tun, gemeinsam den Weg gehen, die gegenseitig Unterstützung wahrnehmen. Dann bist du in der neuen “SeelenZeit für DICH” genau richtig.

Hier finden sich erwachende Menschen zusammen, die nicht länger ihr Licht verbergen sondern die sich selbst wieder erkennen und ermächtigen wollen.

Das entfaltet eine solche Kraft und Liebe, dass tatsächlich Quantensprünge möglich sind :-) Doch vor allem geht es um die Neuausrichtung. Es geht um eine gute, stabile und offene Basis, die uns trägt im Leben. Denn daraus können wir uns öffnen für das Wachstum, die Blüte und die Ernte.

Und deshalb werden wir mit unserem SeelenBaum in diese Neuausrichtung gehen. Jeder für sich und auch die ganze Gruppe in ihrer Gesamtheit. Das wird sehr spannend und lebendig. Ich freue mich schon sehr auf diese gemeinsamen sechs Wochen, die am 20. September beginnen.

Möchtest du mehr darüber erfahren – spürst du vielleicht wie deine eigene innere Größe sich mehr und mehr entfalten möchte? Dann schau doch einfach mal hier:

SeelenZeitbegrenzungloslassen

Einladung für deinen Kommentar:

Das ist mir wichtig – du bist mir wichtig und deshalb freue ich mich sehr über deinen Kommentar. Wie geht es dir mit deiner inneren Größe? Kannst du sie denn schon wahrnehmen oder zeigst du dich vielleicht schon längst damit? Wie gelingt dir das oder was bereitet dir noch Probleme?

Herzensgrüße

Silvia

P.S. Erwecke deine SeelenGaben – beseelt und beflügelt

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6 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Silvia,
    danke für diesen so wunderbaren Artikel.
    Ich erlebe es immer wieder in meiner Arbeit mit Frauen, die sich ihr eigenes Business aufbauen wollen, dass sie einfach nur bescheiden auf alle anderen Erfolgreichen um sich herum schauen. Die Angst, sich selbst etwas zuzutrauen und sich zu zeigen, ist bei Vielen einfach sehr, sehr groß.
    Schade, denn damit dauert der Weg oft viel länger. Aber vielleicht soll es dnn auch so sein.
    Liebe Grüße
    Ulrike

    1. Liebe Ulrike,

      ja, jeder hat seinen ganz eigenes Tempo. und das ist auch ganz wichtig. Doch genauso wichtig ist es, dass wir nicht immer nur im Außen schauen sondern auf uns. In unser Innerstes.

      Danke DIR für dein Wirken.

      Herzensgrüße
      Silvia

  2. Liebe Silvia,
    danke für diesen tollen Artikel.
    Ja, ich spüre schon vereinzelt meine Gaben und manchmal traue ich mich zaghaft, sie auch zu zeigen. Denn in der Vergangenheit gab es dafür auch Ablehnungen.

    Aber was solls. Wenn ich damit nicht rausgehe, wird das Universum nicht locker lassen. Dann kommt es wieder zurück und dann noch heftiger.

    Dein Artikel heute war genau der richtige Schubs. Ich gehe sofort hin und führe die Änderung auf meiner Website durch.

    Danke,
    David

    1. Hallo lieber David,

      ich glaube schon, dass du dich zeigst – ich nehme dich auf jeden Fall so wahr. Und wenn ich in dein Energiefeld schaue, dann ist da so ein wundervolles und reiches Potenzial vorhanden – da musst du gar nicht zweifeln. Vielen Dank für deinen Kommentar hier bei mir und dein Zeigen.

      Herzensgrüße
      Silvia

  3. Liebe Silvia,
    danke für diesen tollen Artikel.
    Leider begleitet mich die Angst, mich zu zeigen und zu mir zu stehen schon ein Leben lang. Dass ich ihr liebevoll begegne, war der erste Schritt, jedoch ist sie unheimlich stark und hart zu mir. Eine innere Stimme, die mich jedes Mal verhöhnt und verspottet, sobald ich auch nur Gedanken in Richtung “Selbstverwirklichung” anstrebe.
    Ich wünsche mir sehr, dass die liebevolle Stimme eines Tages stärker ist und ich ihr mehr vertrauen kann.
    Alles Liebe,
    Tini

    1. Liebe Tini,
      immer wenn wir unserer inneren Stärke und Größe begegnen kommt auch die andere Seite wieder zum Vorschein. Und hier dürfen wir annehmen und einfach kurz damit sein. Und dann darf auch diese innere Stimme, die angeblich gegen uns arbeitet sich gesehen fühlen und wir können ihr sagen, dass sie ausgedient hat. Denn eigentlich möchte sie uns vor etwas bewahren. Vielleicht vor Enttäuschung, Schmerz. Sie möchte uns in den gewohnten Bahnen halten. Die, die wir kennen. Doch irgendwann ist es Zeit, Neues zu wagen – auch für Dich. Gehe in deinem Tempo, liebevoll und Schritt für Schritt. Und wertschätze dich dafür.

      Herzensgrüße
      Silvia

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