Warum sich das Neue Jahr 2016 als Grenzgänger sehr gut anfühlt

Das ist es doch was wir alle so zum Jahresende hin erwarten: Ein Rückblick, eine Bilanz und dann das Neue. Jetzt ist es ja bald soweit. Das neue Jahr 2016 beginnt und auch ich nutze die Zeit zwischen den Jahren um meine ganz eigene Bilanz zu ziehen. So wie du vielleicht auch.

Bilanz ziehen

Bilanz ziehen können wir auf unterschiedliche Art und Weise. So eine Bilanz kann etwas sehr Persönliches sein. Ich bin zwar selbständig, doch sehe ich meinen Beruf nicht getrennt von meinem restlichen Leben. Und deshalb reicht meine Bilanz natürlich in alle Lebensbereiche hinein.

Und dann fällt mir wieder etwas ein, das ich erst vor kurzem auf meiner Facebook-Seite veröffentlicht habe. Und jetzt teile ich es sehr gerne hier, gleich zu Beginn mit DIR:

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Dein Leben und Du
wie begegnet ihr euch?
seid ihr EINS?
akzeptierst du dein Leben?
oder ist es vielleicht sehr viel mehr?
Dein Leben und DU – eine Liebesbeziehung,
das sich anspornt
deine Flügel auszubreiten
dich hinzugeben
mit ihm zu tanzen
manchmal bis an die Grenze dessen was JETZT für dich möglich ist, zu gehen
um dann wieder innezuhalten
und das Leben mit seiner Energie in dir zu spüren
sachte, zart, liebkosend
so berührt dich dein Leben
immerzu, wenn du es erlaubst

Ja, wenn ich jetzt auf mein letztes Jahr zurückblicke, dann mit einem Staunen. Ich staune deshalb, weil mir innerhalb kürzester Zeit soviel klar wurde. Ich habe schon immer gewusst, dass es leicht sein darf. Ich habe auch immer schon gewusst, dass es keiner komplizierten Werkzeuge oder Seminare bedarf, damit ich die Essenz meines Lebens wieder wahrnehmen kann.

Doch dass es so schnell und einfach gehen darf, damit hätte ich nicht gerechnet. Das letzte Jahr war mein persönlicher Quantensprung. Und so im Nachhinein kann ich sehen, dass alles was ich in meinem Leben erfahren habe, mich in diesen Quantensprung geführt hat.

Dieser Quantensprung konnte erst aus der Einfachheit heraus entstehen. Für mich war das eine sehr bewusste Entscheidung. Und es ist für mich sehr wichtig, dass ich diese Einfachheit wirklich lebe. Tag für Tag möchte ich sie spüren und mich dadurch immer mehr erinnern, wie frei ich sie mich macht.

Alles Überflüssige fällt weg und somit auch viele Begrenzungen, die ich lange Zeit meines Lebens mit mir herumgetragen habe.

Immer schneller wird es öffentlich

Ja es lässt sich nicht verbergen, wenn wir uns für so ein Leben entscheiden. Wir können nicht mit einem Bein hier stehen und mit dem anderen dort. Das ist ein Spagat, den niemand auf Dauer bewältigen kann. Vielleicht kennst du das aus deinem eigenen Leben.

Du siehst zwar all das was dich begrenzt und was dich nicht frei sein lässt, doch auf der anderen Seite fällt es dir auch sehr schwer loszulassen. Dieses Ungewisse – ja nicht zu wissen was dann kommt, das lässt dich zögern.

Doch es ist stets nur das Leben selbst, das dir begegnet. Egal wie du dich entscheidest. Ob du nun in deinen Grenzen bleibst oder ob du zum Grenzgänger wirst und auch darüber hinaus gehst. Es ist dein Leben, dein Dasein, das dir immer und zu jedem Zeitpunkt begegnet.

Und gerade in der Zeit zwischen den Jahren – für mich fühlt sie sich sehr magisch an – können wir uns damit befassen. Was ist meine Wahrheit, woraus schöpfe ich Kraft, was engt mich ein, was öffnet mein Herz, wann nehme ich Liebe wahr, wie liebe ich, wie lebe ich, was denke und was fühle ich?

Viele Fragen und doch so wichtig in unserer Bilanz. Denn das neue Jahr kann wirklich zu deinem Jahr werden. Es ist ein Jahr, das die Liebe als Turbo in sich tragen darf. Ja die Liebe beschleunigt alles ganz enorm.

Wenn du dich geliebt fühlst, dann bist du mutig.

Wenn du dich geliebt fühlst, dann hast du Kraft und Energie.

Wenn du dich geliebt fühlst, dann bist du kreativ.

Wenn du dich geliebt fühlst, dann weißt du auch was dir gut tut.

Wenn du dich geliebt fühlst, dann erinnerst du dich leicht an deine Stärken.

Wenn du dich geliebt fühlst, dann entscheidest du dich für Freiheit.

Die Liebe zu dir selbst öffnet dich für dein magisches Jahr 2016

Im Prinzip nichts Neues also :-) Nein, es gibt auch nichts Neues und doch kann sich für dich alles neu anfühlen. Du kannst deine Welt, deine Realität und somit dein Leben neu gestalten.

Dieses neue Jahr birgt so viele Qualitäten in sich. All das was jetzt gerade auf der Welt geschieht, es bedarf Menschen, die Liebe in sich tragen. Liebe, die sie jeden Tag auf’s Neue daran erinnert, was wirklich wichtig ist.

Wir können nicht nur über irgendetwas schreiben oder auf Facebook teilen und selbst ein ganz anderes Leben führen. Das ist dann wieder dieser Spagat, der einfach auch zutiefst unehrlich ist. Vor allem uns selbst gegenüber.

Wir dürfen immer sehr genau auf uns selbst blicken. Mit einem liebevollen aber durchaus auch selbstkritischen Blick. Das kann zum Beispiel zu einem schönen Ritual am Abend werden. Wir blicken zurück auf unseren Tag. Und somit auf alles was wir erlebt, erfahren, gefühlt, gedacht, getan und entschieden haben. Einfach auf alles.

Erst vor kurzem habe ich etwas ganz Wertvolles gelesen, das ich hier an dieser Stelle sehr gerne mit dir teilen möchte.

Ich durchforsche meinen Tag und überdenke in der Rückschau, was ich getan und gesagt habe. Nichts verberge ich mir, nichts übergehe ich. Warum sollte ich auch meine Fehler fürchten, da ich doch sagen kann: “Sieh zu, dass du es nicht wieder tust, heute verzeihe ich dir”

Ein liebenswertes Abendritual von dem Philosophen Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr.-65 n.Chr.). Wie schön, wenn ich mir jeden Abend aus tiefster Liebe verzeihen kann, wenn es etwas gibt und einfach nochmals neu beginnen. Ich bin aufmerksam mir selbst und meinem Leben gegenüber. Das erleichtert auch das Zusammenleben in der Gemeinschaft ungemein.

Grenzgänger – und darüber hinaus

Oft habe ich gezögert und mich “künstlich” in meinen Grenzen zurückgehalten. Das will ich nicht mehr. Ich habe mich irgendwann entschieden, dass es keine Grenzen gibt, außer ich erschaffe sie oder lasse zu, dass andere sie für mich erschaffen.

Das ist meine Bilanz für mich.

Das Wichtigste überhaupt. Und diese Freiheit lasse ich mir nicht mehr nehmen. Das ist eine innere Freiheit und du weißt bestimmt was ich damit meine.

Ich habe den Ausdruck Grenzgänger sehr bewusst gewählt. Denn stets fühle ich in mich hinein, wo ich mich sozusagen noch innerhalb meiner “alten” Grenzen aufhalte. Das ist wichtig, dass ich mir dessen bewusst werde. Denn dann kann ich sie, wenn ich dafür bereit bin, auch leicht loslassen.

Bewusstsein als Grenzgänger :-)

Und dann bin ich über der Grenze in Neuland. Und das fühlt sich genial an. Ich fühle mich dort immer mehr Zuhause. Neuland und gleichzeitig sehr vertraut. Das ist für mich kein Widerspruch mehr. denn Neuland ist für mich der Ursprungszustand. So wie wir immer schon waren.

Alles ist möglich, wenn wir über unsere Grenzen Neuland betreten.

Eine klare Neuausrichtung.

Und dann ist es wirklich so, dass mein Leben mich berührt. Voller Energie, unbändig, kraftvoll aber auch sachte, zart und liebkosend. Immerzu, wenn du es dir erlaubst.

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind,
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: “Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, begnadet, phantastisch sein darf?”
Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du schrumpfst,
damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns,
sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht e
rstrahlen lassen,
geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.

Der Text wird häufig als “Auszug aus der Antrittsrede von Nelson Mandela 1994 in Pretoria / Tshwane” bezeichnet. Er stammt jedoch von Marianne Williamson (“A return to love” bzw. “Rückkehr zur Liebe”).
In diesem Sinne lade ich dich ein, dich wieder zu deiner vollen Größe zu bekennen. Dich zu erinnern und somit weitere Türen für eine wundervolle Gemeinschaft unter uns Menschen zu öffnen.

Ich öffne diese Türen in mir und auch immer wieder im Außen für alle Menschen, die in sich den Ruf spüren. Vielleicht auch für DICH :-)

Einladung für deinen Kommentar:

Wie erlebst du gerade die Zeit zwischen den Jahren? Ist es für dich besonders, hast du Rituale, die vielleicht auch weiterhin in dein neues Jahr hineinreichen? Hast du auch Lust auf eine freie Neuausrichtung?

Herzensgrüße, Silvia

P.S. Erwecke deine SeelenGaben – beseelt und beflügelt

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“4 Schritte in dein erfülltes, selbstbestimmtes Leben”

3 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Silvia,
    vielen Dank für ddeinen “Bericht” zwischen den Jahren..
    JA, ich empfinde es in den letzten Tagen auch sehr angenehm.
    Besonders bei den Familienbesuchen an den Feiertagen habe ich bemerkt,
    es ist Veränderung im Gange..
    Alles etwas herzlicher, keine Kritiken untereinander, ein Miteinander ohne Jammern und Schimpfen..

    Und die Tage draussen berühren einen. .
    teilweise war die Sonne so stark, da meinte ich am dritten Auge und Kopf brennt es richtig..
    Man kann gar nicht recht schauen..
    Doch geschehen dann magische Momente, obwohl ich jetzt keine sooooo grossen Rituale mache heuer.
    Naturwesen zeigen sich, der Wald fühlt sich so beseelt an…
    All die Dinge, die man oftmals gar nicht mehr bewusst wahrgenommen hatte..

    und gestern durfte dann ein Neues Bild entstehen:
    Universum der Liebe – Neue Erde entsteht
    Es ist wirklich spürbar, dass die “Neuen Wurzeln” uns/mich jetzt nähren..
    DANKE auch da an dich!

    Wünsche Dir und Allen ein Gesegnetes, erfolgreiches, gesundes 2016 mit Allem was Ist.?
    Zum Wohle Aller und dem Besten des Ganzen.?
    In der bedingungslosen Liebe und der Fülle und Leichtigkeit.?

    Von Herzen,
    Michaela

    1. Vielen Dank Michaela für deinen Beitrag. Ja so ist es wirklich, die Sonne ist manchmal so stark, da kann ich auch nur die Augen schließen. Und das ist gut so. Und auch diese magischen Momente nehme ich sehr stark wahr. Erst gestern wieder – ein wundervoller Sonnenuntergang an einem kleinen See. Völlig unerwartet dieser Moment.

      Wir werden noch unzählig viele solcher Momente im neuen Jahr erleben dürfen. Darauf freue ich mich sehr.

      Herzensgrüße an DICH
      Silvia

  2. Hallo liebe Silvia,

    danke für Deine Zeilen zwischen den Jahren. Ich denke jeder erlebt es anders. Ich habe in meinem Leben Rythmen entdeckt. Mag vielleicht kompliziert klingen doch irgendetwas macht es was mit mir. Vielleicht sollte ich altes Denken zum Abschluß bringen, denn wir leben in einer neuen Zeit in dem wir Schöpfer sind, ja Schöpfer unseres eigenen Lebens. Wir müssen uns nicht mehr auf Rythmen stützen. Ja es darf leicht und einfach gehen, den Ausgang bestimmend. Ja ich sollte mich wirklich von meinen Rythmen trennen, endlich Vertrauen aufbauen. Es muß mich nicht mehr durcheinanderwirbeln wie früher, wenn ein Rythmus zu ende geht. Ich entscheide mich dafür, dass mein Jahr in 2016 harmonisch verläuft, dass ich bei mir bin, im Jetzt und vor allem für mich entscheide was ich will und was nicht.
    mir kommen zu dem was Du schreibst jetzt plötzlich Bedenken muß ich nicht meine Grenzen setzen? Ich wollte auch immer greneznlos sein und habe diese Freiheit auch gelebt voll in Liebe und Vertrauen. Doch dann ein Erlebnis, versteht es auch mein Gegenüber? Wenn es ein Kind ist, das in seiner bisherigen Erziehung nur Grenzen setzen kennt, Härte und Gewalt? Ich weiß, wenn ich so denke, bin ich dann nicht bei mir. Und wenn ich nicht bei mir bin kann ich nicht zu mir stehen und schon schließt sich der Kreis. Ja dann sei doch immer bei dir. Wenn du bei dir bist kannst du sofort agieren, sofort das leben was du bist. Ja und sei im Vertrauen du agierst dann immer richtig aus dem Herzen, sozusagen von Herz zu Herz. Das ist eine ganz andere Ebene. Ja und um das geht es. Alles ist so subtil. Wir müssen wach bleiben sonst holt uns der Rythmus wieder ein. Wachheit, bei mir sein im Jetzt leben, meinen Willen definieren und leben. Präsent sein. Leben in völliger Harmonie mit mir selbst und somit mit anderen Wir benötigen diese Liebe so sehr. Wenn wir uns vernetzen, stützen wir uns gegenseitig. Jeder gedanke wird zu Wörtern, Taten, sei du der lichte Moment, den du dir allerzeit wünschst. Danke Dir nochmals liebe Silvia für Deinen Impuls sich selbst zu definieren. Dir und allen, die das lesen eine wunderschöne und herzliche Zeit …

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