Die 4 Schritte und “alles ist möglich”

Kannst du dir das auch vorstellen? Du gehst in deinem Leben 4 Schritte…und alles ist möglich! Nein, das wäre zu einfach? Ist das wirklich deine Antwort? Schade!!!

Denn ich erfahre es Tag für Tag genauso und weil mir das so viel Freude macht und weil es mir auch wichtig ist, habe ich mir gedacht, dass ich einfach einen Blogartikel darüber schreibe. Frei weg von der Seele – genauso wie ich es empfinde und lebe. Mit allem was es dann mit mir macht und vor allem was es mir ermöglicht.

Was willst du, was möchtest du erfahren?

Das hast du dich bestimmt auch schon gefragt und gleichzeitig wurde dir auch bei dieser Frage bewusst, dass es nicht immer nach deinen Wünschen geht. Dass das Leben oft etwas anderes zeigt und darbietet. Ja, das Leben ist nun mal kein “Honigschlecken” (wurde mir oft in meiner Kindheit gesagt) – oder etwas doch?

Wie wäre es denn, wenn wir mit den geeigneten Werkzeugen auf einmal die Möglichkeit hätten, unser Leben anders zu gestalten? Und mit anders meine ich, so dass es unserem Potenzial entspricht – das was die Schöpfung für uns bereit hält. Hey, das wäre doch mal was – oder?

Das würden sich doch wirklich ganz neue Türen öffnen und du hättest endlich die Gelegenheit, dich zu zeigen. Mit allem was du so zu bieten hast.

Kannst du dir vorstellen, dass das möglich ist?

Willst du mit mir mal mitgehen auf die Reise und testen ob du etwas für dich mitnehmen kannst? Dann fühl dich herzlich eingeladen:

Wie geht es dir?

Ja, genau das möchte ich dich ganz zu Beginn fragen? Wo stehst du in deinem Leben, was stört dich oder was behindert dich, wonach sehnst du dich, was fehlt dir zum Glücklichsein? Irgendetwas läuft ja nicht rund. Vielleicht stehst du auch an einem Umbruch, beruflich oder privat und du weißt noch nicht wie es weiter geht.

Warum ist das so oft in unserem Leben so und wie können wir das lösen?

Nun, es spielen immer die Dinge eine sehr große Rolle, die wir über uns glauben und die wir über uns denken. Das hält uns in gewissen Grenzen gefangen.

So bin ich nun mal – mehr geht nicht.

Das habe ich schon immer so erfahren – warum sollte es jetzt anders sein?

Das wurde nun schon so oft zu mir gesagt, dass ich so bin – warum sollte das nicht stimmen?

Schon in der Schule war das so – konnte ich das oder jenes nicht gut

Merkst du was, fällt dir etwas auf? Das alles sind Dinge, die unser Leben beeinflussen. Und nicht nur ein bisschen, sondern ziemlich stark sogar.

Es bietet uns auf der einen Seite einen sicheren Rahmen für unser Leben, doch was ist das für eine Sicherheit? Und warum sollte uns diese Sicherheit noch länger etwas nützen, wenn es uns gar nicht gut damit geht?

Hast du dir diese Frage auch schon einmal gestellt???

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1. Schritt – Annahme!

Bei jeglicher Veränderung, ganz gleich wohin uns der Weg führen soll, wie es weitergeht, ist eine Bestandsaufnahme wichtig. Und in dem Wort ist auch das WICHTIGSTE schon vorhanden – die Aufnahme und daraus resultiert dann auch die ANNAHME!

Anschauen was ist – Annehmen was ist – Akzeptanz

Das ist wirklich die Grundvoraussetzung für einen Wandel. Ansonsten können wir weder Glaubenssätze erkennen oder aus alten Mustern aussteigen. Das ist deine ganz persönliche Momentaufnahme. Das kann niemand für dich tun. Es kann dich jemand dabei begleiten und an die Hand nehmen. Doch öffnen darfst du dich dafür.

Annehmen was ist – liebevoll und aufmerksam.

Sich wirklich Zeit dafür nehmen, denn sonst verlieren wir uns wieder im nächsten Schritt. Also hinschauen, hinführen, wo stehe ich, was nehme ich wahr, wie geht es mir damit, was macht mein Leben aus, wo ist mein jetziger Ausgangspunkt? Vielleicht tut es dir im ersten Moment weh und ich würde am liebsten gleich den Kopf wieder wegdrehen. Doch es lohnt sich, dass du dabei bleibst.

Und so mache ich das auch. Ich schaue hin und nehme ich an. Ich nehme es einfach in diesem Augenblick an ohne dass ich es verändern muss.

Ja, es ist so – es darf so sein – ich erlaube mir, es ruhig anzusehen – genau jetzt.

Das beste Beispiel für mich ist hier die Natur – sie liefert uns die Akzeptanz und das Annehmen in ihrer schönsten Form.

Manche Menschen möchten sich diese Momentaufnahme auch aufschreiben. Sie lassen es herausfließen und sichtbar werden. Durch das Schreiben wird ihnen bewusst, wo sie stehen – jetzt gerade. Doch es ist wichtig, dass du immer auf die Annahme achtest. Auch wenn du alles aufschreibst, musst du erstmal nichts verändern. Das öffnet dich für die nächsten Schritte.

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2. Schritt – Erkennen was ich glaube

Der zweite Schritt für dich darf sein, dass du aus der Bestandsaufnahme heraus deine Blockaden erkennst. Das kannst du entweder alleine oder gemeinsam mit einem Coach oder Mentor tun. Wenn wir ein wenig darin geübt sind, wertfrei auf unser Leben zu blicken, werden wir das erkennen, was sich jetzt wandeln darf.

Glaubenssätze, Gedanken – was glaube ich über mich, wie denke ich über mich, mein Leben, meine Zukunft, meine Vergangenheit, was fühle ich dabei, wo gebe ich mir noch Schuld, wo bin ich nicht frei?

Wenn du gerade in einer speziellen Situation bist, in der eine Entscheidung ansteht, dann ist es sehr hilfreich wenn du durch das lösen von alten Glaubenssätzen und Blockaden eine andere Sichtweise auf dich und deine Möglichkeiten erhältst.

Oder wenn sich dein Leben so anfühlt, als ob sich immer wieder dieselben Dramen wiederholen (Und täglich grüßt das Murmeltier :-) und du wirklich gerne aussteigen würdest, dann ist dieses Erkennen was du über dich glaubst sehr sinnvoll.

Ich könnte hier noch unzählig viele Beispiele aufführen, doch du hast bestimmt deine eigene Situation gefunden.

Bei diesem Schritt empfehle ich wirklich, dass du dir diese Blockaden aufschreibst. Denn wenn sie nur in unserem Kopf kreisen, dann verlieren wir sie wieder. Dieser Schritt ist einfach zu wichtig, als dass wir nur mal kurz darüber nachdenken.

Also, nimm dir Zeit und erkenne was du über dich glaubst und denkst.

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3. Schritt – die bewusste Transformation

An diesem Punkt gibst du deine Einwilligung zur bewussten Transformation. Und hier hat natürlich auch jeder Mensch, jeder Coach, seine eigene Vorgehensweise.

Zuerst einmal – was ist Transformation. Für mich bedeutet das, dass ich meine hinderlichen Glaubenssätze loslasse. Und zwar auf Dauer. Dass ich sie durch meine Liebe, durch mein BewusstSein wirklich frei gebe – ins Licht gebe. Sie haben ausgedient und ich brauche sie nicht mehr. Ich entscheide mich jetzt neu. Deshalb ist das auch eine bewusste Entscheidung und Einwilligung.

Und da ich jemand bin, der es einfach und unkompliziert mag und schnelle Ergebnisse liebt, habe ich auch hier tolle Werkzeuge für mich gefunden. Und so arbeite ich auch in meinen Einzelbegleitungen mit meinen Klienten.

Ich gebe die Glaubenssätze, all das was mir jetzt nicht mehr dient, in eine große Kiste (stell es dir einfach bildlich vor). Ich lasse alles hineinfließen und gebe es dann zur Transformation durch meine Herzensliebe ins Licht.

Du kannst dir das nicht so richtig vorstellen?

Nun, du hast jetzt das Bild, dass alles in der Truhe ist was dich belastet und begrenzt und dann hülle diese Truhe in weißes Licht ein. Schau wie sie sich auflösen darf – dabei legst du einfach deine Hände auf dein Herz und atmest einige Atemzüge weich hinein. So einfach darf es gehen – mach es nicht kompliziert für DICH :-)

Du kannst diese Truhe auch in deinem eigenen “SeelenRaum” aufgewahren. Und immer wenn du dir mal wieder bewusst wirst, dass du Blockaden hast, die du auflösen möchtest, dann gehst du in deinen “SeelenRaum”, öffnest deine Kiste, gibst alles hinein und verbindest dich mit dem Licht und deinem Herzen. Denn in deinem eigenen “SeelenRaum” unterstützt dich deine Seele und ist immer für dich da.

In den “SeelenRaum” gehst du einfach mit Hilfe deines Atems hinein. Du öffnest die Tür und du öffnest dich für deine Seelenverbindung. Wenn du nicht genau weißt, wie das einfach so gehen soll, dann darfst du gerne auch einen “Schnuppertermin” mit mir vereinbaren und ich zeig es dir :-)

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4. Schritt – Einladung

Jetzt, an diesem Punkt, spüre ich oft eine große Gelassenheit und Ruhe. Ein ganz wunderbares Gefühl. Und es wird ganz weit in mir. Ja das ist einfach toll, wenn ich das wahrnehme. Ich weiß, dass die Transformation vollzogen ist, dass ich nicht mehr wissen und nachfragen muss und dass ich jetzt bereit bin, um der Schöpfer meines Lebens zu sein.

So kann ich mich mehr und mehr von den Zwängen befreien, die vielleicht noch aus alten Erlebnissen bei mir wirksam waren. Echt ein tolles Gefühl von Freiheit und Stärke. Frei nach dem Motto

Alles ist möglich

Und genau dieses Motto steht bei mir auch auf meinem Schreibtisch. So, dass ich jeden Tag daraufblicken kann. Dass ich es immer sehen kann. Dass ich mich erinnern kann.

Und an diesem Punkt solltest du dir durchaus einen Ausblick auf deine Visionen gestatten. Das tut so unendlich gut!

Was ist möglich, was möchtest du dir in dein Leben holen, was klopft vielleicht schon sachte bei mir an?

Begrenze dich nicht, denn du erinnerst dich vielleicht – Begrenzungen haben wir gerade eben losgelassen :-)

Und begebe dich immer wieder in diese hohe, freie Energie. Jeden Tag darfst du dich auf’s Neue daran erinnern. Und wenn du merkst, dass dich etwas wieder nach unten drückt in dein altbekanntes Hamsterrad, dass dich etwas kleinhalten will, dann erinnere ich wirklich an diese 4 Schritte – und alles ist möglich!

Und warte nicht endlos lange sondern geh gleich in deine eigene Freiheit und in deine Kraft. Sei es dir wert!

Einladung für deinen Kommentar:

Und jetzt bin ich sehr gespannt, wie du die 4 Schritte findest oder ob du andere tolle Werkzeuge kennst, um deine Glaubenssätze und Blockaden zu verabschieden. Schreib mir – teile es hier mit uns – das ist so wertvoll.

Herzensgrüße

Silvia

P.S. Erwecke deine SeelenGaben – beseelt und beflügelt

13 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Silvia,

    herzlichen Dank für diesen tollen Artikel. Er kam für mich mal wieder genau zur richtigen Zeit ;-) .
    Gerade gestern hat mich wieder mal solch ein alter Glaubenssatz total aus den Schuhen gehauen. Und mich richtig wütend gemacht. Ich habe mich wieder so wie das kleine Mädchen damals gefühlt. Und wusste nicht wie ich es ändern konnte.

    Dabei habe ich schon so oft an meinen Glaubenssätzen gearbeitet und weiß eigentlich wie es geht. Dennoch hat es mich diesmal wieder voll erwischt. Ich war wieder so gefangen darin, dass ich mir nicht zu helfen wusste.

    Nach einer schlimmen Nacht habe ich heute von überall her Hinweise bekommen und ich weiß jetzt, wie ich mit der Situation umgehen kann. Auf neue, erwachsene Art und Weise.

    Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
    Barbara

    1. Hallo liebe Barbara,

      das freut mich sehr, dass ich dir einen wertvollen Impuls geben durfte. Ich merke, dass ja immer wieder neue Glaubenssätze bei uns auftauchen und wenn wir die gleich annehmen und nicht erst verdrängen, sondern gleich ins loslassen gehen, dann werden wir immer freier.

      Dir ganz herzliche Grüße
      Silvia

  2. Hallo Silvia,

    diese Glaubenssätze machen mir auch immer wieder einen Strich durch meine Rechnung.

    Meine Selbstzweifen werden dann natürlich häufig auch noch von außen geschürt – ich bin Freiberufler, Sprachlehrerin, Bloggerin und habe ein Buch über das Sprachenlernen geschrieben, da kommen schon häufiger Sätze wie “Wann arbeitest du denn mal was Richtiges?”, “Du hast es gut, den ganzen Dienstag Vormittag zu Hause!”, “Ein Buch über das Sprachenlernen, wer kauft denn sowas?” (O-Ton meine Mutter).

    Dann ist es schon schwer, dagegenzuhalten und erstens nicht in die Rechtfertigungsrolle zu rutschen und zweitens das gut zu finden, was man macht.

    Von der spirituellen Seite her habe ich das, ganz pragmatischer Mensch, noch nie betrachtet, aber es ist mal ein ganz neuer Ansatz.

    Ich bin aber offen dafür und lasse das mal auf mich wirken – wer weiß, vielleicht verändert sich ja was zum Positiven? So richtig weiß ich noch nicht, wie ich mit all dem umgehen kann, meine Venunftsader macht mir da zu schaffen, aber kriege ich sicher auch noch hin…

    Liebe Grüße
    Christine

    1. Hallo Christine,

      ja jeder hat sein Päckchen, das immer dann auftaucht, wenn es wichtig ist. Und da ist es schon gut, wenn wir wissen wie wir in unserer Mitte bleiben können, damit wir uns nicht kleinmachen. Vielleicht magst du dich ja doch mal auf die spirituelle Art und Weise einlassen :-) Würde mich freuen und es öffnet dir neue Möglichkeiten.

      Herzliche Grüße
      Silvia

  3. Liebe Silvia,
    danke für deinen Artikel. Mir gefällt besonders deine wertschätzende Art, wie du unerwünschte Glaubenssätze annimmst, um sie dann zu verändern.
    Großes Lob! :-)
    Alles Liebe,
    Martje

    1. Liebe Martje,

      ja die wertschätzende Art – weißt du die Glaubenssätze wollen uns im Grunde genommen ja nur vor etwas bewahren. Lange Zeit haben sie uns vielleicht gut gedient und jetzt auf einmal entscheiden wir neu. Und das darf ruhig in Liebe geschehen, denn so fällt es uns viel leichter.

      Herzliche Grüße
      Silvia

  4. Liebe Silivia,

    so ein schöner und wahrer Artikel! Ich habe mich diese Woche mit der Frage beschäftigt: “Wer bin ich eigentlich? Was sind meine Werte?” Also durchaus verwandt.

    Es ist herrlich, wenn man so wie hier bei dir heute, so wertvolle Ergänzungen zu den eigenen Gedankengängen findet.

    Danke für diese Inspiration und liebe Grüße
    Cathrin

    1. Liebe Cathrin,

      ja ich glaube, dass wir alle uns sehr gut gegenseitig bereichern können. Das ist das Miteinander, das ich auch so schätze.

      Herzliche Grüße
      Silvia

  5. Liebe Silvia,
    das mit dem “Annehmen” und “Akzeptieren” predige ich auch immer wieder. Bevor du etwas loslassen kannst, musst du es erst einmal annehmen und so akzeptieren, wie es ist. Je mehr wir uns nämlich gegen etwas wehren, desto fester klebt es an uns.
    Für mich ist auch ein 5. Schritt ganz wichtig: ins TUN kommen. Die beste Transformation nutzt nichts, wenn ich danach sitze und abwarte, was passiert.
    In diesem Sinne: Let’s go! :-)
    Bettina

    1. Liebe Bettina,

      ja das Annehmen ist ein ganz wichtiger Punkt. Denn alles was wir schon im Vorfeld ablehnen und weghaben wollen, verstärkt sich. So einfach ist das :-) Genauso wie du auch schreibst. Und natürlich gehört dann das Tun und Handeln ebenso dazu. Das hast du vollkommen recht.

      Liebe Grüße
      Silvia

    1. Hallo Johanna,

      vielen Dank für deine Rückmeldung. Einfach anwenden, immer und immer wieder – sobald die Glaubenssätze anklopfen :-)

      Herzliche Grüße
      Silvia

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